Nutzen einer Netzwerk-Analyse

Im Falle von bereits spürbaren Problemen

Verbindungsabbrüche, Probleme oder Wartezeiten im Anmeldeverfahren, „langsames“ Netzwerk – solche Szenarien sind oftmals weder von Anwendern noch von Administratoren zu greifen. Und nur in seltensten Fällen sind sie  durch Updates oder Austausch von Hardware zu beheben. Auch Aufrüstungen auf schnellere Leitungen bringen meist nur kurzfristigen Erfolg – in den häufigsten Fällen (weit mehr als 90 %)
gehen diese Auffälligkeiten auf komplexe Kommunikationsprobleme zurück. Diese können
im Client/Server-Verhalten bestehen, in der Kommunikation zu Außenstellen etc. Diese Probleme sind nicht stationsseitig zu finden, Sie finden weder in Switch-Fehlerzählern Hinweise, noch bekommt der Anwender zwingend Fehlermeldungen – und auch Log- Dateien zeigen meist – wenn überhaupt – nur, dass ein Problem bestand, dass Anfragen geblockt werden mussten, aber nicht, warum. In diesen Fällen ist es dringendst geboten, die Kommunikationen selbst zu analysieren, nur so kann eruiert werden, ob Fehler in Serverscripten, fehlende Rechte-Vergabe, fehlerhafte Konfigurationen der aktiven Netzwerkkomponenten, oder fehlerhaftes Arbeiten der Router etc. zu verzeichnen sind. Durch Aufdecken dieser Missstände können zum einen Problembaustellen frühzeitig erkannt und behoben werden, es können Ressourcen freigelegt, und der Netzwerkverkehr optimiert werden – dies führt kurzfristig zu besseren, schnelleren, effizienteren Arbeitsabläufen, zu weniger Störfällen und somit ist eine höhere Wirtschaftlichkeit der Arbeitsprozesse gegeben – mittelfristig erspart es kostenintensive Investitionen, wie Hardware-Austausch oder Aufrüstung der Netzwerkinfrastruktur.
Selbst wenn (vermeintlich) noch gar keine Probleme spürbar sind, ist eine
Netzwerkmessung von großer Bedeutung. In komplexen Netzwerken mit Kommunikationen verschiedenster Stationen auf verschiedensten Ebenen und mit verschiedensten Protokollen und Anwendungen, erscheint es einleuchtend, dass es hier und da zu kommunikativen Unregelmäßigkeiten kommen kann. Diese Unregelmäßigkeiten aber schaukeln sich auf – sie potenzieren einander. Diese Anfänge früh zu erkennen und ihnen entgegen zu wirken ist Folge einer hochwertigen und tief greifenden Analyse. Denn werden diese Probleme nicht erkannt, bedeutet dies in den meisten Fällen: Arbeitsausfall ganzer Segmente, Zugriffschwierigkeiten auf zentrale Daten oder Server, Datenverlust. In diesem Moment werden die wirtschaftlichen Konsequenzen schmerzhaft und die zu erwartenden Probleme und finanziellen Einschnitte sind gewiss heftiger als durch ein nicht eingespieltes Update oder eine überlange Verkabelung – denn jene Fehler sind meist schneller gefunden und behoben. Nicht wenige Kunden sind zu dem Schluss gekommen, dass turnusmäßige Netzwerkmessungen (ca. 2 Mal pro Jahr!!) ausreichend sind, Arbeitsprozesse zu optimieren, Kosten wesentlich kalkulierbarer zu machen, Investitionen zu senken – und nur am Rande: mit diesen Messungen werden viele kundenseitig wiederkehrende Prozesse erleichtert wenn nicht unnötig: Überprüfungen von Leitungen, Hardware, Versionsständen, kleineren Sicherheitslücken, Arbeitsprozessen – diese nämlich werden ebenfalls und in wesentlich genauerem Maße in der Netzwerkanalyse überprüft.

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